Gebaut: Reprap Prusa i3

Es war nicht mehr zu verhindern, ich habe mich endlich dazu durch gerungen einen 3D Drucker zu kaufen. Mir stellte sich nur die Frage: Welchen?!

Zur Auswahl standen:

  • Prusa i3
    • Rework
    • Konventionell (Acryl oder Metall Frame)
  • Mendel90
  • µDelta

Der µDelta fiel schnell durchs Raster, da die Druckfläche bei diesem zu klein ist. Standen also schon nur noch das Mendel90 Kit von nophead oder ein Prusa i3 zur Auswahl. Da ich nicht weiß, wie viel ich den Drucker tatsächlich nutzen werde, wollte ich auch möglichst günstig davon kommen. Von der Qualität her ist der Mendel90 dem Prusa i3 überlegen, jedoch kostet das Kit stolze 900 Euro. Etwas viel für eine Spielerei, von der ich nicht weiß, welchen Nutzen ich davon habe ;-) . Gebaut: Reprap Prusa i3 weiterlesen

Ausprobiert: Olympus Live Composite

Die Live Composite Funktion von Olympus bietet ähnliche Möglichkeiten wie eine Langzeitbelichtung, jedoch wird das Bild nicht im Gesamten länger belichtet, sondern es werden nur die Helligkeitsunterschiede ins Bild gerechnet. Somit wird das Bild nicht so schnell überbelichtet wie bei einer Langzeitbelichtung.

Ich habe die Funktion bisher mit meiner OM-D E-M10 ausprobiert, habe aber vor demnächst weitere Versuche mit der TG-4 zu machen. Wichtig für die Aufnahmen sind ein ordentliches Stativ (z.B. Manfrotto MK055XPRO3) und ein Fernauslöser oder ein Smartphone mit der Olympus Image Share App.

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Angetestet: Olympus Support

Heute möchte ich meine Erfahrungen mit dem Olympus Support mit euch teilen. Ich besitze seit kurzem eine gebrauchte Olympus OM-D E-M10. Leider habe ich nach ca. 2 Monaten ein erstes Problem. Der Auslöserknopf/-schalter hat sich gelockert und bei jedem Auslösen oder Nachjustieren der Helligkeit hatte man das Gefühl, dass gleich der Schalter abfällt. Die Funktion war davon zum Glück nicht beeinträchtigt. Nach kurzer Recherche bei Google fand ich heraus, dass ich wohl nicht der einzige war. Da ich aber auch nur Kommentare aus 2014 gefunden habe, gehe ich davon aus, dass dieses Problem nur bei einer der ersten Serien besteht.

Ich habe daraufhin Online bei Olympus eine neue Reparatur registriert und die Kamera eingeschickt. Der Ablauf sah so aus:

  • 02.07.2015 Paket an DHL übergeben
  • 06.07.2015 Paket bei Olympus angekommen
  • 09.07.2015 Status in der Onlineschnellprüfung geändert auf „registriert
  • 13.07.2015 Status in der Onlineschnellprüfung geändert auf „im Gange
  • 17.07.2015 Paket von Olmypus mit DHL bei mir angekommen

Insgesamt hat die Reparatur also etwas mehr als zwei Wochen gedauert. Zieht man die Paketlaufzeiten noch ab kommt man auf 9 Werktage. Mich wundert nur, dass in der Onlineschnellprüfung bisher der Status nicht mehr geändert wurde. Dort sieht es aus als wäre die Reparatur noch „im Gange“, komisch. Nichts desto trotz bin ich mit dem Support sehr zufrieden. Die Reparaturdauer war völlig in Ordnung und der Auslöser wurde anstandslos auf Garantie getauscht. Beim Paket lag noch ein kurzes, aber nettes, Schreiben dabei, dass die Kamera neben der Reparatur vollständig auf Funktion und auch der Stand der Firmware auf Aktualität geprüft wurde. Außerdem fand ich nett, dass der Techniker selber unterschrieben hat, das macht das Ganze etwas persönlicher. So soll das sein.

Kickstarter: MangoCube angekommen

Letzte Woche haben es zwei MangoCubes in meinen Briefkasten geschafft. Der MangoCube ist Arduino kompatibel und im Vergleich zum Arduino Uno wirklich winzig. Auf Kickstarter wurden damals drei verschiedene Varianten angeboten.

  1. Arduino Leonardo Kompatibel
  2. Mit Bluetooth
  3. Mit WLAN

Ich hatte mich im November 2014 für die Version mit Bluetooth und WLAN entschieden und insgesamt etwas um die 50 Euro bezahlt. Geplant war es vom Entwickler noch vor Weihnachten die erste Charge auszuliefern. Leider hat das nicht ganz geklappt. Da mir aber sowieso noch die Anwendung fehlt war das nicht wirklich tragisch ;-) .

Interessant finde ich die Gehäuse. Man erkennt sofort, dass diese nicht industriell gefertigt, sondern mit einem 3D Drucker erstellt wurden. Bisher konnte ich auch noch nicht nachvollziehen wie das Gehäuse zusammen gesetzt wurde. Es sieht fast so aus, als wäre das Gehäuse um die Elektronik gedruckt worden. Ich werde mir das nochmal genauer anschauen, aber wenn es wirklich um die Elektronik gedruckt wurde: Coole Idee!

Jetzt muss ich mir nur noch was einfallen lassen, was ich mit den Geräten bastel :-) .

Arduino Zeitsynchronisation mit ESP8266 und NTP

Immer wieder ein leidiges Thema mit den Arduinos: wie stellt man vernünftig die Zeit ein? Bei meiner Wordclock habe ich einen DCF77 Empfänger verwendet, welcher mich aber auch einige Nerven gekostet hat. Die DCF Empfänger haben z.B. den Nachteil, dass sie sehr störanfällig sind und auch relativ lange für die Synchronisation benötigen (mindestens 2 Minuten).

Ganz von mir aus bin ich aber nicht auf die Idee gekommen, mich hier nach einer Alternative um zusehen. Ein Leser meines Blogs hatte mich angeschrieben und gefragt, ob ich nicht mit bereits mit dem Gedanken gespielt habe, ein serielles Wifi Modul zu verwenden. Danach habe ich mich etwas damit beschäftigt und auch Gefallen an den ESP8266 Modulen gefunden. Noch am selben Tage habe ich bei einem großen Online-Auktionshandel ( ;-) ) ein Modul für knapp 8€ mit Lieferung aus Deutschland bestellt. Zwei Tage später konnte ich bereits anfangen zu entwickeln!

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Geblitzt: CHDK in Action

Vor einiger Zeit habe ich bei meinen Eltern eine alte Canon Powershot A430 gefunden. Bevor die Kamera verschrottet werden konnte, habe ich mir die Kamera unter den Nagel gerissen. Auf der Suche nach einer neuen Nutzungsart bin ich auf das CHDK gestoßen. CHDK steht für Canon Hacked Development Kit und umfasst eine Sammlung an Funktionserweiterungen für Canon Kompaktkameras. Mit CHDK lassen sich eine Großzahl an Canon Kameras um Funktionalitäten wie RAW-Aufnahmen, erweiterte ISO-Einstellungen oder Verschlusszeiten erweitern. Interessant ist auch die Möglichkeit Kamerafunktionen mittels LUA oder uBASIC Scripten zu steuern. Aber auch ohne sich mit den Scriptingsprachen auseinander zu setzen, kann man vordefinierte Scripte herunterladen und direkt nutzen.

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Angetestet: Netflix Deutschland

Heute hat der Video-On-Demand Dienst Netflix seine Pforten in Deutschland geöffnet und bietet für Neukunden auch einen Gratismonat an. Diesen habe ich heute gleich mal in Anspruch genommen. Auch wenn dieser erste Monat kostenlos ist, verlangt Netflix eine Zahlungsmethode (PayPal, Kreditkarte oder Lastschrift). Der Dienst kann innerhalb des ersten Monats jederzeit gekündigt werden und Netflix weist auch bei der Registrierung ausdrücklich darauf hin (für mich ein Pluspunkt).

Man kann zwischen drei Paketen wählen:

  • 1 Gerät und SD-Qualität (7,99 €)
  • 2 Geräte und HD-Qualität (8,99 €)
  • 4 Geräte und Ultra-HD-Qualität (11,99 €)

Mein SETUP

  • Google Chromecast an Onkyo TX NR 609
  • Fritzbox 7330
  • Laptop als Abspielgerät über WLAN
  • (Alternativ Nexus 4 mit Netflix-App – noch nicht getestet)

Filmauswahl

Die Auswahl an Filmen ist, ähnlich wie bei anderen VoD Anbietern, noch überschaubar. Ich denke, dass Netflix hier aber noch nachlegen wird.
Die Auswahl an Serien finde ich im Gegensatz dazu sehr gut (wobei ich auch kein Serienjunkie bin). Lediglich die erste Folge einer meiner Lieblingsserien ,“The Big Bang Theory“, habe ich mir heute Mittag im O-Ton angeschaut.

Bedienbarkeit

Wie bereits anhand meines Setups zu erkennen ist, nutze ich den Player im Browser und streame die Inhalte über WLAN zum Chromecast. Alle Funktionen im Player lassen sich ohne Probleme steuern. Auch das Springen zwischen verschiedenen Szenen klappt einwandfrei. Lautstärke, Play/Pause/Stop, Suchen und die Tonspur lassen sich bequem über den Player steuern.

Qualität

Da ich ein Fan der Marvel-Verfilmungen bin, habe ich mich heute für „Der unglaubliche Hulk“ entschieden.
Das Video startet schnell und auch in gewohnter HD-Videoqualität. Der ganze Film lief ohne zu ruckeln ab, so wie man das erwartet.
Nun aber einer der für mich wichtigsten Punkte: Tonqualität. Wenn ich mir schon einen Spielfilm anschaue, dann bitte auch mit 5.1 Ton. Zu Beginn unterstützte kaum ein Anbieter ein Surround-Format. Mittlerweile findet man aber auch bei den anderen „Großen“ immer mehr Filme mit 5.1 Ton.
Bei dem gewählten Netflix-Film konnte ich über den Player im Browser wählen zwischen:

  • Englisch (Stereo)
  • Englisch (Dolby Digital Plus 5.1)
  • Deutsch (Stereo)
  • Deutsch (Dolby Digital Plus 5.1)
  • Untertitel: Keine oder Deutsch

FAZIT

Für mich hat Netflix keinen schlechten Start hingelegt. Ich bin von der Benutzerführung des Players im Browser sowie der Video- und Tonqualität überzeugt.

Ein großer Pluspunkt ist für mich die Nutzung des Google Chromecast. Eine Funktion, die ich bei Amazon Instant Video bis heute vermisse. Dort muss man den umständlichen Weg über die Funktion „Bildschirm übertragen“ gehen. Das ist lästig und lässt sich nicht gut steuern.

Das Spielfilmangebot von Netflix ist bisher noch nicht das, was ich erwarte, aber wir werden sehen wie sich das entwickelt. Ich denke, für Serienliebhaber wird von Netflix bereits jetzt viel geboten.

Gedruckt: Naked Mount für die GoPro Hero 2

Nachdem ich über fabgate.co von keinem Hersteller Antwort für meinen 3D Druck erhalten habe, musste ich mir was anderes überlegen. Ich habe vier weitere 3D Druckdienstleister unter die Lupe genommen und bei einem der vier die von mir benötigte Halterung drucken lassen.

Zur Auswahl standen nun die Dienstleister

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Angetestet: fabgate.co

fabgate.co

Da mich das Thema 3D Druck fasziniert, wollte ich einen Online 3D Druckdienst ausprobieren. Fabgate.co ist ein Dienst, bei dem sich jeder, der einen 3D Drucker besitzt, als „Hersteller“ listen lassen kann. Möchte man nun ein bestimmtes Teil gedruckt haben, kann man auf der Seite sein Modell hochladen und bei verschiedenen Herstellern eine Anfrage absetzen.
Ich möchte mir für meine GoPro Hero 2 einen Mounting Clip von thingiverse drucken lassen. Dazu muss man bei fabgate.co die .stl-Datei des zu druckenden Teils hochladen und ein paar Angaben, wie: Urheber, Lizenz, externer Link und Beschreibung, hinzufügen. Danach wählt man nur noch die anzufragenden Hersteller, gibt seine Lieferadresse ein und fertig ist die Anfrage.
Leider ist die Auswahl an Herstellern noch etwas begrenzt. Ich habe eine Anfrage an 4 deutsche Hersteller gesendet, aber bisher leider noch keine Antwort erhalten. Ich werde die Liste der Hersteller noch einmal durchgehen und den restlichen Herstellern aus Deutschland eine Anfrage senden.
Ich hoffe, hier noch Antwort von den Herstellern zu bekommen, um endlich mal ein 3D gedrucktes Teil in den Händen halten zu können.

trinckle.com

Trinckle.com ist ein etwas größerer Online-Druckdienst, der einem zu dem zu druckenden Modell auch direkt Preise anzeigt. Für den Mounting Clip von thingiverse verlangt trinckle mit Sinterverfahren EUR 41,73 zzgl. Versandkosten. Da die meisten 3D Drucker für den Heimgebrauch aber mit dem FDM Verfahren drucken, wäre dieses Modell nicht repräsentativ. Deswegen habe ich diese Variante auch nicht weiter berücksichtigt.
EDIT: trinckle bietet doch gedruckte Teile im FDM Verfahren an und ich werde diesen Dienst doch wieder aufgreifen.

Alternativen?

Kennt jemand von euch weitere Online-Druckdienste, bei denen man Teile mit dem FDM Verfahren gedruckt bekommt?

to be continued…

Wie schon erwähnt werde ich nun noch ein paar Anfragen raussenden und nach weiteren 3D Druckdiensten Ausschau halten. Unter anderem macht die Webseite von 3D activation einen guten Eindruck. Die Idee und das Konzept von fabgate.co finde ich sehr gut, leider nützt das erst, wenn es dort genügend gelistete Hersteller gibt die Anfragen auch in angemessener Zeit beantworten.

Natürlich werde ich diesen Beitrag aktualisieren und euch auf dem Laufenden halten.