Geblitzt: CHDK in Action

Vor einiger Zeit habe ich bei meinen Eltern eine alte Canon Powershot A430 gefunden. Bevor die Kamera verschrottet werden konnte, habe ich mir die Kamera unter den Nagel gerissen. Auf der Suche nach einer neuen Nutzungsart bin ich auf das CHDK gestoßen. CHDK steht für Canon Hacked Development Kit und umfasst eine Sammlung an Funktionserweiterungen für Canon Kompaktkameras. Mit CHDK lassen sich eine Großzahl an Canon Kameras um Funktionalitäten wie RAW-Aufnahmen, erweiterte ISO-Einstellungen oder Verschlusszeiten erweitern. Interessant ist auch die Möglichkeit Kamerafunktionen mittels LUA oder uBASIC Scripten zu steuern. Aber auch ohne sich mit den Scriptingsprachen auseinander zu setzen, kann man vordefinierte Scripte herunterladen und direkt nutzen.

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Angetestet: Netflix Deutschland

Heute hat der Video-On-Demand Dienst Netflix seine Pforten in Deutschland geöffnet und bietet für Neukunden auch einen Gratismonat an. Diesen habe ich heute gleich mal in Anspruch genommen. Auch wenn dieser erste Monat kostenlos ist, verlangt Netflix eine Zahlungsmethode (PayPal, Kreditkarte oder Lastschrift). Der Dienst kann innerhalb des ersten Monats jederzeit gekündigt werden und Netflix weist auch bei der Registrierung ausdrücklich darauf hin (für mich ein Pluspunkt).

Man kann zwischen drei Paketen wählen:

  • 1 Gerät und SD-Qualität (7,99 €)
  • 2 Geräte und HD-Qualität (8,99 €)
  • 4 Geräte und Ultra-HD-Qualität (11,99 €)

Mein SETUP

  • Google Chromecast an Onkyo TX NR 609
  • Fritzbox 7330
  • Laptop als Abspielgerät über WLAN
  • (Alternativ Nexus 4 mit Netflix-App – noch nicht getestet)

Filmauswahl

Die Auswahl an Filmen ist, ähnlich wie bei anderen VoD Anbietern, noch überschaubar. Ich denke, dass Netflix hier aber noch nachlegen wird.
Die Auswahl an Serien finde ich im Gegensatz dazu sehr gut (wobei ich auch kein Serienjunkie bin). Lediglich die erste Folge einer meiner Lieblingsserien ,“The Big Bang Theory“, habe ich mir heute Mittag im O-Ton angeschaut.

Bedienbarkeit

Wie bereits anhand meines Setups zu erkennen ist, nutze ich den Player im Browser und streame die Inhalte über WLAN zum Chromecast. Alle Funktionen im Player lassen sich ohne Probleme steuern. Auch das Springen zwischen verschiedenen Szenen klappt einwandfrei. Lautstärke, Play/Pause/Stop, Suchen und die Tonspur lassen sich bequem über den Player steuern.

Qualität

Da ich ein Fan der Marvel-Verfilmungen bin, habe ich mich heute für „Der unglaubliche Hulk“ entschieden.
Das Video startet schnell und auch in gewohnter HD-Videoqualität. Der ganze Film lief ohne zu ruckeln ab, so wie man das erwartet.
Nun aber einer der für mich wichtigsten Punkte: Tonqualität. Wenn ich mir schon einen Spielfilm anschaue, dann bitte auch mit 5.1 Ton. Zu Beginn unterstützte kaum ein Anbieter ein Surround-Format. Mittlerweile findet man aber auch bei den anderen „Großen“ immer mehr Filme mit 5.1 Ton.
Bei dem gewählten Netflix-Film konnte ich über den Player im Browser wählen zwischen:

  • Englisch (Stereo)
  • Englisch (Dolby Digital Plus 5.1)
  • Deutsch (Stereo)
  • Deutsch (Dolby Digital Plus 5.1)
  • Untertitel: Keine oder Deutsch

FAZIT

Für mich hat Netflix keinen schlechten Start hingelegt. Ich bin von der Benutzerführung des Players im Browser sowie der Video- und Tonqualität überzeugt.

Ein großer Pluspunkt ist für mich die Nutzung des Google Chromecast. Eine Funktion, die ich bei Amazon Instant Video bis heute vermisse. Dort muss man den umständlichen Weg über die Funktion „Bildschirm übertragen“ gehen. Das ist lästig und lässt sich nicht gut steuern.

Das Spielfilmangebot von Netflix ist bisher noch nicht das, was ich erwarte, aber wir werden sehen wie sich das entwickelt. Ich denke, für Serienliebhaber wird von Netflix bereits jetzt viel geboten.

Hähnchen im Weber Q100/Q120

Für unseren Besuch aus Köln haben wir heute mal etwas anderes auf dem Grill gezaubert. Ich war etwas skeptisch, ob ein komplettes Grillhähnchen in meinem kleinen Weber Q100 Platz findet, aber ich kann euch sagen: Es passt (wenn auch nur knapp ;))!

Was ihr benötigt

Vorbereitung Hähnchen

Das Hähnchen mit wenig Sonnenblumenöl bestreichen und danach von allen Seiten mit der Würzmischung bepudern. Fertig.

Der Grill

Etwas Alufolie doppelt falten und auf dem Grill platzieren. Darauf stellt ihr dann den Bratenrost. Ich hatte die Alufolie flach ausgebreitet, da das Hähnchen aber doch ordentlich tropft, hat sich vermehrt Rauch gebildet. Beim nächsten Mal werde ich eine kleine Schale aus der Alufolie formen, so dass der Saft nicht in den Grill tropft.

Zubereitung

Den Grill vorheizen. Der „Adler“ wird dann mittig auf dem Bratenrost platziert und das Grillthermometer von hinten in die Brust gesteckt. Nun das Ganze bei geschlossenem Deckel auf kleinster Stufe grillen bis eine Temperatur von min. 80°C erreicht ist. Ich habe das Experiment nach 100 Minuten und einer Endtemperatur von 82°C beendet. Das Ergebnis war grandios: Die Haut war sehr knusprig, das Fleisch butterzart und saftig.

Gedruckt: Naked Mount für die GoPro Hero 2

Nachdem ich über fabgate.co von keinem Hersteller Antwort für meinen 3D Druck erhalten habe, musste ich mir was anderes überlegen. Ich habe vier weitere 3D Druckdienstleister unter die Lupe genommen und bei einem der vier die von mir benötigte Halterung drucken lassen.

Zur Auswahl standen nun die Dienstleister

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Angetestet: fabgate.co

fabgate.co

Da mich das Thema 3D Druck fasziniert, wollte ich einen Online 3D Druckdienst ausprobieren. Fabgate.co ist ein Dienst, bei dem sich jeder, der einen 3D Drucker besitzt, als „Hersteller“ listen lassen kann. Möchte man nun ein bestimmtes Teil gedruckt haben, kann man auf der Seite sein Modell hochladen und bei verschiedenen Herstellern eine Anfrage absetzen.
Ich möchte mir für meine GoPro Hero 2 einen Mounting Clip von thingiverse drucken lassen. Dazu muss man bei fabgate.co die .stl-Datei des zu druckenden Teils hochladen und ein paar Angaben, wie: Urheber, Lizenz, externer Link und Beschreibung, hinzufügen. Danach wählt man nur noch die anzufragenden Hersteller, gibt seine Lieferadresse ein und fertig ist die Anfrage.
Leider ist die Auswahl an Herstellern noch etwas begrenzt. Ich habe eine Anfrage an 4 deutsche Hersteller gesendet, aber bisher leider noch keine Antwort erhalten. Ich werde die Liste der Hersteller noch einmal durchgehen und den restlichen Herstellern aus Deutschland eine Anfrage senden.
Ich hoffe, hier noch Antwort von den Herstellern zu bekommen, um endlich mal ein 3D gedrucktes Teil in den Händen halten zu können.

trinckle.com

Trinckle.com ist ein etwas größerer Online-Druckdienst, der einem zu dem zu druckenden Modell auch direkt Preise anzeigt. Für den Mounting Clip von thingiverse verlangt trinckle mit Sinterverfahren EUR 41,73 zzgl. Versandkosten. Da die meisten 3D Drucker für den Heimgebrauch aber mit dem FDM Verfahren drucken, wäre dieses Modell nicht repräsentativ. Deswegen habe ich diese Variante auch nicht weiter berücksichtigt.
EDIT: trinckle bietet doch gedruckte Teile im FDM Verfahren an und ich werde diesen Dienst doch wieder aufgreifen.

Alternativen?

Kennt jemand von euch weitere Online-Druckdienste, bei denen man Teile mit dem FDM Verfahren gedruckt bekommt?

to be continued…

Wie schon erwähnt werde ich nun noch ein paar Anfragen raussenden und nach weiteren 3D Druckdiensten Ausschau halten. Unter anderem macht die Webseite von 3D activation einen guten Eindruck. Die Idee und das Konzept von fabgate.co finde ich sehr gut, leider nützt das erst, wenn es dort genügend gelistete Hersteller gibt die Anfragen auch in angemessener Zeit beantworten.

Natürlich werde ich diesen Beitrag aktualisieren und euch auf dem Laufenden halten.

Wartungsarbeiten (UPDATE)

Ich habe aktuell Probleme nach der Umstellung auf eine andere Permalink-Struktur. Auf allen Seiten erscheint leider aktuell eine 404 Fehlermeldung. Ich hoffe die Probleme sind bald behoben.

UPDATE 20:01 Uhr

Probleme behoben. Durch ein „AllowOverride None“ in meiner apache Config konnten die Rewrite Rules von WP nicht angewendet werden. Ein AllowOverride FileInfo oder All behebt das Problem.

Einsteiger FPV Setup

Letztes Jahr begann ich mir ein FPV (First Person Video) Setup aufzubauen. Ich erreiche mit dem hier angegebenen Setup Entfernungen von ca. 150 m ohne größere Störungen. Als einzige Modifikation wurden bisher die original Antennen gegen zirkular polarisierte Antennen ausgetauscht. Eine hier wichtige Charakteristik ist, dass durch diese Bauform, die Funkverbindung unabhängig von der Lage der Empfangs- und Sendeantenne zueinander ist. Durch die zirkular polarisierte Antennen hat sich die Reichweite zwar nicht vergrößert, dennoch ist das Videosignal wesentlich stabiler und reißt nicht so schnell ab wie mit den Standard-Antennen.

Es war mir wichtig eine in Deutschland zulässige Anlage aufzubauen. Es gibt diverse Sender aus Fernost mit 250mW oder 500mW, diese sind aber hierzulande nicht erlaubt. In den Quellenangaben findet ihr den Frequenzplan der Bundesnetzagentur.

Desweiteren muss darauf geachtet werden, dass Sender und Empfänger auf dem in Deutschland zulässigen Band arbeiten. Eine Umbauanleitung für den von mir verwendeten RC305 Empfänger findet ihr auch in den Quellen. Die in Deutschland zulässigen Frequenzen liegen zwischen 5725MHz und 5875MHz.

BOM

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Arduino Bulb Ramping Intervalometer

Nachdem mir ein guter Freund ein paar Dinge über Bulb Ramping und Zeitrafferaufnahmen erzählt hatte, hatte ich Lust mich mit diesem Thema weiter zu beschäftigen und habe gleich damit angefangen mein eigenes Intervalometer mit Bulb Ramping Funktionalität zu bauen.

Aktueller Aufbau

Der hier beschriebene Aufbau ist noch nicht final und aktuell noch in der Testphase.

Hardware

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Turnigy Integrated PCB Mini-Hex 420mm

Da ich am Weihnachtsgewinnspiel von Hobbyking dieses Frame gewonnen hatte, musste ich natürlich einen weiteren Copter zusammenbauen… wie tragisch ;).

Teileliste:

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